Nächster Stop - Zero Waste

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Wie euch wahrscheinlich bereits aufgefallen ist, steht bei ZEACHILD nicht die Markenverbreitung sondern die Philosophie und unsere Botschaft mehr auf unsere Umwelt zu achten an oberster Stelle. Daher möchte ich ein paar Gedanken und Alltagshürden mit dem Thema Plastik teilen.
Bei den Doku's die ihr in meinem anderen Blog sehen könnt hat alles begonnen.
Erschreckende Bilder von müllverseuchten Stränden & Meeresabschnitten haben mir die Augen geöffnet und ich entschied mich dazu in eine Zero-Waste Richtung zu entwickeln. Ich hab das zwar beim Reisen schon feststellen müssen, aber da war ich noch so naiv zu denken, es wäre die Schuld der Einheimischen.

1. Keine unnötigen Plastikverpackungen mehr:

Plastikflaschen, Plastiksackerl, in Gemüse verpacktes Plastik uvm. waren der Anfang meiner Zero-Waste Bewegung. Heute kaufe ich Getränke nur noch in Glasflasche oder verwende meine Edelstahltrinkflasche zum Wiederauffüllen. Plastiksackerl habe ich in Stoffsäcke eingetauscht und Obst und Gemüse, das man oft im Großhandel nur mehr in Plastik bekommt gibt's ab sofort nur mehr vom Bauernmarkt oder der Markthalle Innsbruck.

2. Stop sucking!

In den meisten Bars, Festivals & Co bekommt man oftmals Getränke mit Plastikstrohhalm, der nach der Einwegverwendung sofort entsorgt wird. Hier heißt's einfach Mal Nein Danke!

3. Tupperdosen for TakeAway

Ein weiteres Problem, das bei mir relativ oft anfällt ist das Mittagessen. Da ich sehr oft weniger Zeit habe um mir am Vortag noch etwas vorzubereiten, hole ich mir öfter Mal einen Happen vom Vapiano, Baguette, etc. Bekanntlich bekommt man hier für den TakeAway eine Einwegplastik-Tupperdose. Ich habe mich bei den Mitarbeitern erkundigt ob man auch selbst mitgebrachte Tupperdosen auffüllen kann und bekam eine positive Antwort. In diesem Konzept kann ich nur das Klein & Fein in Innsbruck loben, welche diese Taktik teilen. Dort bringt man seine eigene Tupperdose mit und lässt sie mit Ihren regionalen Köstlichkeiten auffüllen. Wer keine hat bekommt eine ausgehändigt und kann diese wieder retournieren. Dasselbe kann man natürlich bei Fleisch & Co anwenden.

4. Mikroplastik im Badezimmer

Zugegeben, hier habe ich noch Verbesserungsbedarf, aber ich geb mir Mühe! :) Peelings, Zahnpasten uvm. mit Mikroplastik kommen mir nicht mehr ins Badezimmer. Vor allem finde ich die Vorstellung sich die Zähne mit Plastik zu putzen sehr beunruhigend. Für Shampoos & Duschgels gibt es auch Seifen, die nicht in Plastik verpackt sind. Ich hab's bis jetzt noch nicht getestet - aber das ist mein nächster Schritt. Wattepads waren ebenfalls ein Unruhestifter bei mir. Es gibt sie zwar aus Biobaumwolle, aber die Plastikverpackung konnte ich nicht umgehen. Daher habe ich mir aus alten Handtüchern wiederverwendbare Wattepads geschneidert und ich bin wirklich zufrieden mit dieser Lösung.

 

 

5. MÜLL TRENNEN & RECYCELN

Ich kann erzählen was ich will, am Wichtigsten ist und bleibt wohl das Mühl trennen. Auch wenn's vielleicht nervig ist, aber ihr tut nicht nur der Umwelt sondern euch selbst einen Gefallen. #spreadlovenottrash

Ich habe eine große und eindeutige Veränderung von meinem Konsum feststellen können und obwohl ich noch vieles zu Lernen habe, bin ich wirklich stolz auf mich! :)


 

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